Tag 15 – Die Cinque Terre

Unser Weg zum Bahnhof ist nicht weit. Wir nehmen den Zug und fahren in den von uns am weitesten entfernten Ort Riomaggiore. Ambiente und Romantik pur. Das ist Live noch besser, als jede Postkarte. Wir drehen eine Runde durch den Ort und merken am Ende, dass es da noch eine Abkürzung gibt. Wir sind aber froh, dass wir die übersehen haben. Weiter mit der Bahn durch die Tunnel im Fels nach Manarola. Dieser kleine im steilen Felseinschnitt liegende Ort ist schon etwas belebter. Und wieder geht es weiter zum nächtsen Ort. Wir steigen aus und sofort wieder ein, weil es sich wegen der Größe weniger lohnt. Danach erreichen wir Vernazza. Heidi sagt, es soll der schönste Ort der 5er sein. Das war wohl mal so bis zum Oktober 2011. Da soll eine riesige Schlammlawine durch den Ort geschossen sein. Die hat alles mit sich gerissen, was ihr in den Weg kam. Es gibt Video’s davon und die sind wirklich schlimm. Überall im Ort und das nach Monaten sind die Leute fieberhaft dabei, die Schäden irgendwie zu beseitigen. Überall Schutt, Reste von Hausfassaden, zertrümmerte Dinge. Es sieht aus, wie nach einem Bombenangriff. Schlimm! Etliche Menschen hat es dort auch das Leben gekostet. Einige hat man viele Kilometer weit weg, an der Cote d’Azur gefunden. Irgendwie kein Ort für Urlaub. Schrecklich …

Der Zug bringt zurück nach Deiva. Wir hatten irgendwie keine Lust mehr. Aber jedenfalls gab es in unserem kleinen Hotel mal wieder ein schönes Abendessen.

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