Tag 17 – Rikscha Flatrate und Saigon intensiv

Heute Morgen warten unsere Rikschafahrer schon vor dem Hotel. Die armen Jungs werden uns einen halben Tag lang durch Saigon radeln. Wir stürzen uns gemeinsam ins Gewusel. Die Fahrer verstehen ihr Geschäft und schlängeln uns geschickt durch alle Hindernisse und den chaotischen Verkehr.

Wir kommen nach Chinatown, besichtigen einen Tempel, dann eine Gegend mit Kräutern und ähnlichem. Wir schnuppern in einer chinesischen Apotheke und sehen eine gänzlich andere Art der Medizinaufbereitung. Unser Weg führt über Alleen und ein doch anderes Stadtbild, als weiter nördlich.

Wir halten an einem Markt und schleichen durch die engen Gänge. Hier kauft man alles erdenkliche und sogar Dinge, die man eigentlich nicht haben will. Doch wir bleiben hart und lassen uns nicht bequatschen. Gegen Mittag endet unsere Tour am Zentralmarkt. Wir trinken schnell was und schleichen auch über diesen Markt. Hier sind die Waren bepreist und handeln geht nicht. Trotzdem komme ich günstig an weitere Mitbringsel.

Zurück im Hotel, lasse ich uns einen Tisch fürs Abendessen in einem Restaurant reservieren. Unser Reiseführer empfiehlt dieses Kleinod “ Cuc Gach Quan“ in der „Dang Tat“ Straße ausdrücklich.

Nach einer guten Pause, fahren wir dann am frühen Abend mit dem Taxi zum Essen. In einer einsamen kleinen Seitenstraße betreten wir ein kleines aber feines Haus und bekommen im ehemaligen Stall einen Platz. Die Speisekarte ist verwirrend umfangreich und nach langem auswählen, mit vielen sinnreichen Empfehlungen vom Service, haben wir unser Menü zusammen gebaut. Aperitif, französischer Wein mit Klasse, tolle Bedienung, ein sehr schmackhaftes Essen aus vielen verschiedenen Komponenten und ein exotisches Ambiente sowie Gäste, bereiten uns viel Freude.

Warum jetzt aufhören. Wir lassen uns also zur nächsten Lokation fahren. Der Restaurantmanager hat unserem Fahrer dazu schon die Adresse gegeben. Also, hin zum höchsten Punkt in Saigon, dem Financal Tower und ab in den 52. Stock in die Heli-Bar, direkt hoch oben, unter dem Helikopterlandepunkt. Man wird diskret aufwendig nach oben geleitet und fühlt sich gleich VIP. Oben ist ziemlich was los. Toller Ausblick auf die nächtliche Skyline, hervorragende Live Musik und echt belgisches Bier (Leffe brune). Das Fläschen für 8€. Ist ja fast geschenkt.

Nach einiger Zeit haben wir aber genug und lassen uns ins Hotel verfrachten. Ein schöner Abend geht zu Ende.

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.