Tag 22 – Phnom Penh

Wir sind zeitig beim Frühstück. Heute mal wieder ein Süppchen am Morgen. Da Heidi heute etwas „Fußkrank“ ist, nehmen wir ein TukTuk zum Königspalast. Hochwohlgeboren nimmt pro Person (nur Ausländer) 6 Dollares, Bar auf die Hand, für den Eintritt. Schließlich muß ja der Palast nach 100 Jahren mal neu gepinselt werden und die Handwerker werden ja auch immer teurer. Wir machen anhand einer kleinen Routenanweisung einen Rundgang, . Von außen sind die Gebäude denen in Thailand sehr ähnlich. Innen jedoch, sind sie nicht vergleichbar. Eher verwohnt und schlecht gepflegt. Wobei man sagen muss, daß dieses Pol Pot Regime da ja auch noch eine gewichtige Rolle spielte. Doch dazu später mehr.

Wir haken also die vielen Gebäude eher stringent ab. In den wichtigeren, darf man eh nicht fotografieren. Nach 90 Minuten sind wir dann am Ausgang angekommen. Weiter geht’s in einen Wat nebenan. Auf dem Gelände wird an allen Ecken und Kanten renoviert. Das gesamte Gelände macht einen runtergekommenen Eindruck. Wir schlendern da so quer durch und etliche gucken wie … wo haben die Beiden sich dann verlaufen. Also weiter zum Wiedervereinigungsdenkmal. Das befindet sich auf einer riesig breiten Allee. Das gibt es selbst in Paris nicht. Passt irgendwie … Die haben alle nix zu kauen, aber dicke Monumente und Straßen.

Wir nehmen das nächste TukTuk. Es geht zum Toul Sleng Genozide Museum. Denken wir … doch unser Fahrer fährt wie „Adler Ahnungslos“ erst mal die TukTuk Lageplan Hotline an und fragt einen Kollegen nach dem Weg. Merke … nicht jeder der ein TukTuk fährt, weiß wo er ist. Nach einer längeren Suchfahrt, landen wir dann doch am Museum. Hier haben die Roten Khmer ihre Greueltaten ausgeübt und viele Menschen auf qualvollste Weise gefoltert und beseitigt. Die Anlage wirkt eigentlich eher harmlos, so wie eine Schule. Doch überall lauert hier das Grauen. Man spürt das förmlich und weiß nicht warum, aber es ist da. Viele der Dinge sind auf Fotos dokumentiert. Dieses Regime hat alles peinlich genau dokumentiert. Das ist eigentlich keine schöne Sache für einen Urlaub, aber für uns Pflichtprogramm.

Wieder draußen geht’s nochmal mit dem TukTuk Richtung 130te Straße. Wir schlendern durch das Viertel und finden schließlich unser Restaurant für heute. Im „Lemongrass“ essen wir lecker, werden aber etwas schnodderig bedient. Das sind hier selten geschulte Kräfte. So gestärkt, wandern wir langsam Richtung Hotel. Karin und Klaus laufen uns übern Weg. Durch den Zentralmarkt durch, landen wir dann auf unserem Zimmer.

So dann mal an den Blog …. Und Wifi geht nicht. Immer noch nicht. Und Morgen 9 Stunden im Bus bis Siem Reap, unserer letzten Station der Reise, vor Hanoi und Heimflug …. Bähäää

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